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Malaysia...
Ausbildung zur Meisterschülerin von Großmeister Yap Chen Hai
Feng Shui Mastery Prüfung mit Diplom
Mein kleines Abenteuer begann im Oktober 2002. Den Kopf voller Feng Shui Formeln und einem auf das Notwendigste beschränktem Gepäck, verließ ich Anfang Oktober unseren Münchner Flughafen, um für zwei Wochen auf die Reise zu gehen. Eine Reise, die mein Leben prägen wird. Malaysia und die Stadt Penang waren mein Ziel. Die Reise ging zu meinem Si Fu, Feng Shui Großmeister Yap Cheng Hai.
Gleich am nächsten Abend war es dann so weit. Das herzklopfend erwartete Begrüßungsdinner mit dem berühmten Feng Shui Großmeister Yap Cheng Hai fand seinen Auftakt in einem wunderschönen Hotel in Penang. Schnell stellten wir alle fest, das wir aus der ganzen Welt zusammen gekommen waren, um uns dieser 10-tägigen Meisterprüfung bei Großmeister Yaü Cheng Hai zu unterziehen.
Insgesamt waren wir „60“ Meisterschüler/Schülerinnen die nun alle in den verschiedensten Sprachen miteinander kommunizierten. An diesem Abend erfuhren wir auch wie die Prüfung für uns Meisterschüler aussehen wird.
Wir wurden in keinen „sechser“ Gruppen eingeteilt. Als „Gruppe“ zehn Tage lang geprüft. Ebenso wurde jeder einzelne von uns Meisterschülern geprüft. Zusätzlich gab es an jedem Tag sechs Stunden Unterricht vom Großmeister persönlich, natürlich in Englisch.
Während unserer 10-tägige Prüfung führte uns Großmeister Yap Cheng Hai neben dem Unterricht auch zu etlichen Feng Shui Objekten, die es galt zu begutachten und mit unserem Lou Pan zu vermessen. Danach musste regelmäßig ein Bericht verfasst werden, welcher das gemeinsame Ergebnis der Gruppe widerspiegelte. Es galt gemeinsame Lösungswege zu finden, wenn nötig auch manchmal auf dem Wege der Diskussion.
Eines der bekanntesten Gebäude die wir besuchten, war Genting, das Spielkasino von Malaysia in den Genting Highlands. Ein äußerst interessantes und sehenswertes Studienobjekt. Es wurde übrigens nach klassischem Feng Shui ausgerichtet und erbaut. Unsere Aufgabenstellung hier: dem damaligen Feng Shui Meister auf die Schliche zu kommen und möglichst viele Maßnahmen zu entdecken. Ein wirklich spannendes Unterfangen.

In den asiatischen Ländern wird dem „Grab Feng Shui“ viel Aufmerksamkeit geschenkt. Gutes Feng Shui an der Ruhestätte Verstorbener sorgt dafür, dass den Hinterbliebenen Familien und künftigen Generationen weiterhin ein gutes und angenehmes Leben gesichert wird. So besuchten wir „“Nirwana“ einen berühmten Friedhof. Diese Ruhestätte war völlig nach klassischen Feng Shui Richtlinien angelegt worden und wir alle waren sehr bewegt und beeindruckt von diesem „Ort“, von dem etwas Heiliges auszugehen schien.
 Auch Cheong Fatt Zhe, ein ehemaliges Wohnhaus eines der reichsten TAI PANS von Malaysia beeindruckt sehr durch sein angewandtes Feng Shui. Vor allem die gestalterischen Elemente in Form von „Airwells“ und die darin versteckten „Wasserdrachen“ waren sehr lehrreich für uns und zeigten auf, was alles machbar ist. Ein großartiger Feng Shui Meister zeigt hier seine Arbeit und es brauchte viel Gespür und Forschergeist, um alle versteckten „Formeln“ zum Wohle des Hausherren zu entdecken und zu deuten.
Nach all dem was wir nun dazu gelernt hatten, praktisches Wissen bestätigt bekamen und nun das Ende unserer 10-tägigen Meisterprüfung näher kam, wuchs die allgemeine Nervosität. Mir erging es nicht anders. So kam der Abend immer näher an dem wir bald wussten, ob die Gruppe bestanden hatte und natürlich ob jeder Einzelne von uns ebenfalls die Feng Shui Mastery Prüfung erfolgreich absolvierte. Immerhin war dies ja auch der Grund, warum aus der ganzen Welt „60“ Schüler des Großmeisters zusammen fanden, um sich nach bestandener Prüfung persönlich vom Meister selbst graduieren zu lassen.
Geschafft!!! Ein wunderbares Gefühl der Erleichterung und Gelassenheit stellte sich in unserer kleinen Sechser-Gruppe ein, als wir Einzeln und als Gruppe von Großmeister Yap Cheng Hai graduiert wurden.
Danke verehrter Sifu und Großmeister, für all das, was ich in diesen Tagen lernen durfte.
Mein persönliches Motto: Es gibt für alles eine Lösung - nichts ist unmöglich!
mein Lieblingszitat:
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen,
dass sich etwas ändert...
(Albert Einstein, deutscher Physiker)
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